Hier ist die Seite mit interessanten Informationen aus dem dreidimensionalen Bereich. Virtuelle Bilder vom Computer geben schöne Ansichten vom Lomax, die real nicht besser erzeugt werden können. So kann zum Beispiel der Lomax von schräg unten angeschaut werden, wie es sonst nur ein Maulwurf  ( oder der TÜV-Mensch ) kann. Des weiteren kann mit Hilfe eines speziellen Programms am heimischen PC der Lomax gedreht, Teile ausgeblendet und denen eine andere Farbe vergeben werden. So kann jeder seinen eigenen Lomax im Computer nachbauen, leider gibt’s ihn nur in der 3rädigen Version ( so ist er ja auch original ). Und das Gute kommt jetzt, man braucht nicht mal einen CAD-Computer oder spezielle CAD-Kenntnisse – die Arbeit habe ich Euch schon abgenommen. Nach etwa anderthalb Jahren Auswerten, Vermessen und Dateneingabe in den Computer (meistens in der Mittagspause) habe ich den Lomax virtuell erschaffen. Anfangs sollte der recht einfach ausgestattet sein, auch nicht so detailgetreu, eben so, dass man einen Lomax erkennen kann! Aber wie es eben so ist, wurde er doch immer komplexer und man kann dann auch nicht mehr aufhören. Das Teil und noch das andere Teil reinbasteln und möglichst original sollte es schon sein. Die Maße habe ich mir per Nachmessen am Objekt, meistens aber von Fotos ( auch aus dem Internet ) herangeholt. Oft wurde der berühmte Dreisatz angewendet, weil ich mal wieder einige wichtige Maße vergessen hatte. Am schwierigsten waren die Erstellung von Motor und Getriebe mit den innen liegenden Scheibenbremsen. Die sehr komplexen Oberflächen vom Motor haben mir ziemlich zu schaffen gemacht. Er sollte schließlich original aussehen. Rahmen, Schwingen, Reifen waren nicht ganz so rechenintensiv, der Rumpf dagegen wieder mehr. Hier einige Beispiel-Bilder vorab ... Detailtreue war oberstes Gebot, doch die geht auf die Rechenleistung! Es ist echt erstaunlich, welche Ansichten man auswählen kann, die in Wirklichkeit gar nicht möglich sind – wer schaut sich den Lomax von unten an, mit sämtlichen Details und „ohne steifen Nacken“. Das CAD-System Autodesk Inventor 10, mit dem ich arbeitete, ist ein sehr teures und aufwendiges Zeichenprogramm und ist nicht jedem zugänglich. So genügt es einfach nicht, die CAD-Daten auf die Homepage zu spulen, zumal die auch schnell die Gigabyte-Grenze erreichen würden. Das ging also nicht! Lizenztechnisch schon mal gar nicht! Im Internet bin ich auf ein Programm namens 3D-Tool gestoßen. Die CAD-Daten werden in so genannte STEP-Daten umgewandelt und von dort in ein eigenes Format konvertiert, die ein Vielfaches kleiner sind und dann auch für kleinere Rechner geeignet sind. Der Vorteil hier, man braucht keine CAD-Kenntnisse und wirklich JEDER kann mit diesem Programm in die virtuelle Welt der 3D-Konstrukteure absteigen. Das funktioniert auch auf einem alten Laptop. Leider gibt es auch Nachteile, weil bei der Konvertierung ein Haufen Daten verloren gehen. So verschwinden z. Bsp. die Oberflächendaten ( wie Chromflächen oder spezielle Muster ), die Teile werden dann nur in einer einheitlichen Farbe wieder gegeben. Auch entstehen gerne Fehler, so werden Radien zu geschlossenen Kreisen ( zu sehen innerhalb des linken Vorderrads ). Animation mit dem 3D-PDF-Creature Während der Erstellung bin ich in einem Workshop auf ein weiteres Tool aufmerksam geworden. So gibt es die Möglichkeit, von einem 3D-Modell ein PDF zu erzeugen.      PDF ?, das kennt man eigentlich nur von Dokumenten im 2D-Format. Aber es geht wirklich, Voraussetzung ist allerdings der Acrobat Reader Version 7.0 und höher, den kann man sich vom Internet bei www.adobe.com kostenlos runterladen und funktioniert auf jeden Rechner. Hier ein wirklicher Vorteil, die Oberflächen und Muster werden vom CAD-Modell original übertragen und die Animation sieht perfekter aus als beim 3D-Tool. Ganz wichtig für mich ist das Zuschalten der richtigen Perspektive, das macht das Modell noch realer. Beim Konvertieren können Einstellungen wie Hintergrundfarbe, Kompression und Lage des Modells vom Konstrukteur vorbestimmt werden. Das Tool bietet allerhand Möglichkeiten, die hier zu nennen, bestimmt den Rahmen sprengen würden. Am besten an einem ruhigen Abend alles ausprobieren.